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SPORTVERLETZUNGEN
 

DISKUSSIONSVERANSTALTUNGEN

SYMPOSIUM
> Freitag, 31. März 2006, 9.30 - 18.30 Uhr, Monacensia


Die Regeln des Spiels. Sport in der Gegenwartskultur

Sport ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Felder der Alltagskultur in den gegenwärtigen Gesellschaften: Millionen Menschen betreiben Sport, Milliarden Menschen sehen ihm zu. Die Praktiken und Spektakel des Sports bestimmen individuelle und soziale Identitäten, und in seinen Spielen werden Fragen von Gewalt und Fairness ebenso ausgehandelt wie sozialer Zusammenhalt und individuelles Heldentum.
Doch so offenkundig die Bedeutung des Sports ist, so undeutlich sind die Regeln dieses Spiels. Wodurch erzeugt der Sport eigentlich seine Faszination? Welche eigene Ästhetik besitzt er und wie wird über ihn erzählt? Woran liegt es, dass die traditionelle Vereinskultur des Sports in der Gegenwart immer mehr von unverbindlichen Szenen und Praktiken abgelöst wird? Und was heißt es, wenn die großen Sportwettkämpfe zu den letzten Ritualen avancieren, welche die Weltgesellschaft verbinden?
Ziel des Münchner Symposiums ist es, diese und weitere Fragen mit prominenten Sport- und Kulturwissenschaftlern zu diskutieren.

9.30   Begrüßung: Dr. Elisabeth Tworek
Einführung: Kulturreferentin Prof. Dr. Dr. Lydia Hartl
Moderation: Dr. Michael Ott/Dr. Daniela Rippl

9.45   Podium 1: Philosophien des Sports
Prof. Dr. Gunter Gebauer, Berlin: Ethik und Ästhetik des Sports
Prof. Dr. Volker Caysa, Lodz/Leipzig: Was ereignet sich eigentlich im Sport?

11.15   Kaffeepause

11.30   Podium 2: Soziologien des Sports
Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Osnabrück: Rhythmen, Resonanzen und Missklänge. Die körperliche Produktion des Sozialen im Spiel.
Prof. Dr. Anke Abraham, Marburg: Leisten und Leiden - biographische Implikationen eines kulturellen Mythos

13.00   Mittagspause, Führung durch die Ausstellung
14.30   Performance

15.00   Podium 3: Körperkonzepte des Sports
Dr. Maren Möhring, Köln: Bodystyling. Körperkonzepte der Fitnessbewegung
PD Dr. Bernd Schulze, München: "Sport in Lateinamerika - Warum die Zukunft des deutschen Sports in Lateinamerika besichtigt werden kann."

16.30   Kaffeepause

16.45   Podium 4: Sport und Kunst
Prof. Dr. Gabriele Klein, Hamburg: Sport - Kunst - Tanz
PD Dr. Michael Gamper, Zürich/Berlin: Das Spiel erzählen. Narrative des Sports und die Literatur

Veranstalter: Internationale Frühjahrsbuchwoche München, eine Veranstaltung des Kulturreferates der LH München, in Kooperation mit der Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek
Eintritt: 7,-/5,- EURO
Anmeldung unter: symposium@fruehjahrsbuchwoche.org
Sport - Gender - Literatur
> Freitag, 31. März 2006, 20.30 Uhr


Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Lydia Hartl, Ines Geipel, Barbara Zoschke
Sportlerinnen als gesellschaftliche Idole sind heute genauso selbstverständlich wie Sportjournalistinnen. Aber Autorinnen, die über Sport schreiben, lassen sich fast nur in der Kinderliteratur finden. Was bedingt diese literarische Geschlechtertrennung?
Moderation: Klaus Siblewski, Luchterhand Verlag
Ort: Fußball-Globus, Marienhof
Eintritt: 5,- / 3,- EURO,
Res.: Fußball-Globus, Tel.: 01805 / 12 2006,
Mail: ticket.globus@FIFAworldcup.com, Internet: www.etix.com Wer braucht die Siege?
> Samstag, 1. April 2006, 18 Uhr


Mit Ines Geipel, Nils Havemann und Michael Gamper Sport und Nation sind miteinander verbunden. Jede Nation feiert bei Olympia die eigenen Medaillen und jubelt der Nationalmannschaft im Fußball zu. Aber diese innigliche Verbindung hat auch eine düstere Seite, wie u.a. die Doping-Geschichte der DDR oder der Ausschluss der Juden aus den Sportvereinen während des Nationalsozialismus verdeutlicht.
Moderation: Dr. Wolfgang Habermeyer, BR Alpha, LMU München
Ort: Kunstarkaden, Sparkassenstraße 3
Eintritt 5.- / 4.- EURO, Reservierung: ticket@fruehjahrsbuchwoche.org,
(Doppelticket mit der 21-Uhr-Veranstaltung: 10.- / 8.- EURO)