13. Internationale Frühjahrsbuchwoche München
Maerz 2002
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Osten - Westen

Ein biographisch-literarischer Disput mit
U.R. Ananthamurthy, Vikram Chandra, Amit Chaudhuri
und Kiran Nagarkar
am Freitag, 15. März, 20.30 Uhr, im Literaturhaus

Sie schreiben in zwei Sprachen. Sie haben sowohl im Osten als auch im Westen studiert. Oft haben sie sogar einen Wohnsitz auf zwei Kontinenten. Für indische Schriftsteller ist solche Lebensweise offenbar nicht ungewöhnlich, wie man an den Autoren sieht, die zum west-östlichen Diwan der Frühjahrsbuchwoche geladen wurden. Amit Chaudhuri studierte in Oxford, ging danach aber nach Kalkutta zurück. Vikram Chandra pendelt seit vielen Jahren zwischen Washington DC und Bombay. Kiran Nagarkar schreibt auf Englisch und wehrt sich gegen jene, die nur indische Sprachen als Literatursprachen akzeptieren wollen. U.R. Ananthamurthy hat sich ausdrücklich für das südindische Kannada als Sprache entschieden. Schreibt er deshalb »indischer« als andere? Inwieweit prägt das koloniale Erbe das postkoloniale Indien? Konnten sich diese Autoren davon lösen? Wie wichtig sind ihnen neue Einflüsse, aus den USA etwa? Ist ihnen in der globalisierten Welt vielleicht das gelungen, was Rudyard Kipling, der Dichter des Empire, für ein Ding der Unmöglichkeit hielt? »Oh, East is East, and West is West, and never the twain shall meet.« Wird uns die post-koloniale Generation, die scheinbar so selbstverständlich beides in ihrer Biographie vereint, vielleicht eines Besseren belehren?
John David Morley

Mitv.: Buchhandlung Basis und Stiftung Literaturhaus



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