13. Internationale Frühjahrsbuchwoche München
Maerz 2002
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Das Mahâbhârata
Lesungen aus dem großen indische Epos
jeweils 17.00 bis ca 17.30 Uhr
in der Bayerischen Staatsbibliothek, Marmorsaal
Eintritt frei

Das Mahâbhârata, das »große Epos der Inder«, ist das längste Werk der Weltliteratur. Es umfasst mehr als hunderttausend Strophen und ist in Sanskrit, der klassischen Sprache des alten Indien, verfasst. Im Mittelpunkt steht die Schlacht von Kurukshetra, ferne Erinnerung wohl an vorgeschichtliche Kriegshandlungen im heutigen Panjab: Beim Würfeln verspielt Yudhishthira, der rechtmäßige Thronfolger, Reich und Freiheit gegen seinen Vetter Duryodhana. Mit seinen Brüdern, den Pândavas, wird er für zwölf Jahre in den Dschungel verbannt; dann rüsten beide Parteien zum Kampf. In einer bitteren Schlacht siegen zuletzt die Pândavas über ihre Gegner.
Das Epos berichtet weiter von der Errichtung der gerechten Herrschaft des Yudhishthira und endet mit der himmlischen Verherrlichung der Pândavas.
Der Sagenkreis wurde zunächst mündlich tradiert; dabei konnten die Sänger bei Bedarf andere, mitunter nur lose mit der Kernhandlung verknüpfte Gegenstände in den Vortrag einfügen. Neben narrativen Abschnitten wurden auch religiöse und philosophische Traktate in großem Umfang eingeschaltet, wobei kaum ein Aspekt der älteren hinduistischen Kultur unberücksichtigt blieb. Im Verlauf vieler Jahrhunderte ist so ein vielschichtiges, in regionalen Fassungen durchaus verschieden überliefertes Werk zusammengewachsen, auf dessen Stoffe bis heute auch die neusprachlichen Literaturen Indiens zurückgreifen.

- am 8. März mit Gerd Heidenreich (und erzählendem Tanz von Rajyashree Ramesh)
- am 11. März mit Udo Wachtveitl
- am 12. März mit Achim Höppner
- am 13. März mit Doris Schade
- am 14. März mit Horst Sachtleben
- am 15. März mit Martin Umbach
Textauswahl: Johannes Schneider

In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Institut für Indologie und Iranistik/Uni München.



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