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Odyssee 2001: Prognosen, Visionen, Utopien
Podiumsdiskussion
Mit Herbert W. Franke, Michael Salewski, Barbara Slawig, Axel Zweck
Moderation: Karlheinz Steinmüller
Am Samstag, 17. März 2001, 20.00 Uhr, im Gasteig, Black Box
Seit Stanley Kubricks berühmter Film-Expedition zum Jupitermond Europa ist der Space-Optimismus des Apollo-Zeitalters verflogen, und auch von den futurologischen Prognosen der sechziger Jahre - Ausrottung der Infektionskrankheiten, Klimakontrolle, Kernkraft für alle - hat sich wenig erfüllt. Unsere Zeit löst als Gegenwart nicht viel von dem ein, was sie einst als Zukunft versprochen hat. Im Guten wie im Schlechten.
Welchen Wert, welche Wahrscheinlichkeit besitzen unsere heutigen Zukunftsvorstellungen,
etwa die Visionen von den Segnungen der Informationsgesellschaft oder vom biotechnologisch "optimierten" Menschen? Was können Zukunftsforscher überhaupt über die Zukunft aussagen?
Science Fiction-Autoren beanspruchen nicht für sich, die Zukunft vorherzusagen. Sie erzählen Geschichten - und entwickeln dabei oft spannende spekulative Modelle. Kommt die Fiktion näher an dieses unerforschliche Land Zukunft heran als die Wissenschaft? Kann vielleicht die Futurologie etwas von der Science Fiction lernen?
Es diskutieren: der Physiker und SF-Autor Prof. Herbert W. Franke aus München; Prof. Michael Salewski, Historiker mit Spezialgebiet Technik- und Geistesgeschichte an der Uni Kiel, die Berliner Biologin und SF-Autorin Barbara Slawig und Dr. Dr. Axel Zweck, Leiter der Abteilung "Zukünftige Technologien" am VDI-Technologiezentrum Düsseldorf. Die Moderation übernimmt der Physiker, Philosoph, Zukunftsforscher und SF-Autor Dr. Karlheinz Steinmüller.
In Zusammenarbeit mit der Offenen Akademie der Volkshochschule
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