12. Internationale Frühjahrsbuchwoche München
Maerz 2001
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Literatur, Krankheit, Medizin
Mit Walter Müller-Seidel, Gabriele Stotz-Ingenlath, Thomas Anz, Horst Thomé.
Am Dienstag, 13. März, 19.00 Uhr,
in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Marstallplatz 8


Im Wissen um Krankheiten körperlicher wie vielfältiger Verletzungen seelischer Art kommt der Medizin v.a. in der Literatur des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle zu. Die Veranstaltung ist als Podiumsgespräch gedacht mit dem Ziel, nach seinem Ende die Zuhörer einzubeziehen und zu beteiligen. Welche Gemeinsamkeiten, Differenzen und unterschiedliche Auffassungen gibt es innerhalb von Literatur, Krankheit und Medizin? Unter den medizinischen Gebieten wird vermutlich die Psychiatrie, einschließlich der Lehren Freuds, Vorrang vor anderen erhalten, wie es der Literatur seit der Moderne entspricht. Doch sollen im Rahmen der Veranstaltung auch medizinische Lyrik am Beispiel Gottfried Benns, Probleme und Problematik von Diagnosen im literarischen Text, literarische Krankengeschichten und ihre Bewertung, Arztbilder in Vergangenheit und Gegenwart sowie der Bewusstseinswandel in Wissenschaft, Literatur und Öffentlichkeit thematisiert werden.
Die Gesprächsteilnehmer sind: Dr. Walter Müller-Seidel, Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität München, hier genannt mit zwei Schriften der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: "Arztbilder im Wandel. Zum literarischen Werk Arthur Schnitzlers" (1997) und "Alfred Erich Hoche. Lebensgeschichte im Spannungsfeld von Psychiatrie, Strafrecht und Literatur" (1999); Dr. phil. Dr. med. Gabriele Stotz-Ingenlath, Ärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München, Verfasserin des Buches "Person und Gehirn. Historische und neurophysiologische Aspekte zur Theorie des Ich bei Popper/Eccles" (1988) und Autorin von Gedichten mit medizinischer Thematik; Dr. Thomas Anz, Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg, Verfasser einschlägiger Schriften zum Gesprächsthema u.a. des Buches "Gesund oder krank? Medizin, Moral und Ästhetik in der deutschen Gegenwartsliteratur" (1989); und Dr. Horst Thomé, Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität Stuttgart, der u.a. veröffentlichte "Roman und Naturwissenschaft. Eine Studie zur Vorgeschichte der deutschen Klassik" (1978) und "Autonomie und &Mac226;Inneres Ausland‘. Studien über Realismus, Tiefenpsychologie und Psychiatrie in deutschen Erzähltexten 1848 – 1914" (1993).

Eine Veranstaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen der Internationalen Frühjahrsbuchwoche

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