12. Internationale Frühjahrsbuchwoche München
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GESPRÄCHSPARTNER, MODERATOREN, PODIUMSTEILNEHMER


Albrecht Beutelspacher

Professor für Mathematik an der Universität Gießen. Er war maßgeblich an der Nummernkodierung der ab 1989 in Deutschland eingeführten neuen Geldscheine beteiligt.
Seit einigen Jahren ist die von ihm konzipierte Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" in Schulen, Universitäten und Museen zu sehen. Beutelspacher erhielt für seine Verdienste für die Wissenschaftsvermittlung den Archimedes-Förderpreis für Mathematik und den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Veröffentlichungen (u.a.): Kryptologie. Verlag Vieweg, Wiesbaden 1996, Geheimsprachen. Geschichte und Techniken. C.H. Beck Wissen, München 1997; Pasta all’ infinito. Meine italienische Reise in die Mathematik. C.H. Beck, München 1999, In Mathe war ich immer schlecht ... Verlag Vieweg, Wiesbaden 2000


Hans Peter Dürr

1929 in Stuttgart geboren. Bis 1997 Direktor des Werner-Heisenberg-Instituts am Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik in München. Seit 1990 Vorstand und Wissenschaftliches Präsidium der Internationalen Akademie für Zukunftsfragen, Wien; Seit 1991 Mitglied des Club of Rome, Paris; seit 1991 Mitbegründer und Präsident der Europäischen Stiftung für Natur- und Kulturvermögen, Prag. Etliche Ehrungen, darunter der Alternativen Nobelpreis (1987), der Ökologiepreis "Goldene Schwalbe" (1990) und der "Elise und Walter Haas International Award" der University of California. Dürr ist Begründer der Initiative "Global Challenges Network", einer Organisation, die ein Netz aus Umweltschutz-Projekten und -Gruppen knüpft.
Veröffentlichungen (u.a.): Für eine zivile Gesellschaft. Beiträge zu unserer Zukunftsfähigkeit. dtv 2000


Ernst Peter Fischer
geboren 1947 in Wuppertal. Studium der Mathematik, Physik und Biologie an der Universität Köln und am California Institute of Technology in Pasadena. Fischer ist promovierter Biologe und und habilitierter Wissenschaftshistoriker, er lehrt an der Universität Konstanz.
In vielen seiner Bücher geht es darum, die "aufschimmernde Nachtseite" in der naturwissenschaftlichen Forschung zu beschreiben. Er zeigt, dass auch Physiker, Mathematiker, Biologen nicht ohne Intuition, nicht ohne den berühmten "Geistesblitz" bei ihren Forschungen auskommen.
Veröffentlichungen (u.a.): Aristoteles, Einstein & Co. Eine kleine Geschichte der Wissenschaft in Portraits (Piper 1995), Die aufschimmernde Nachtseite der Wissenschaft (Libelle Verlag 1995), Einstein. Ein Genie und sein überfordertes Publikum. (Springer 1996), Das Schöne und das Biest. Ästhetische Momente in der Wissenschaft. (Piper 1997), An den Grenzen des Denkens. Wolfgang Pauli — ein Nobelpreisträger über die Nachtseiten der Wissenschaft (Herder 2000)


Bernd Flessner
geboren 1957, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Geschichte in Erlangen. Er arbeitet als Publizist und Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Erlangen-Nürnberg, ist Mitglied der Forschervereinigung "Netzwerk Zukunft e.V.", schreibt u.a. für die Neue Züricher Zeitung, Kursbuch, Zukünfte, mare, science fiction okular und hat zahlreiche Bücher, darunter auch viele Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Als Autor oder Regieassistent arbeitete er zusammen mit August Everding, Maximilian Schell, Helmut Dietl, Wolfgang Schmitz u.a.
Veröffentlichungen (u.a.): Die Entdeckung der Virtualität, Suhrkamp 1996, Nach uns die Zukunft. Vom Orakel zu den Future Studies, Ravensburg 1999. Nach dem Menschen. Der Mythos einer zweiten Schöpfung und das Entstehen einer posthumanen Kultur, Freiburg 2000. Visionäre aus Franken. Sechs phantastische Biographien, Neustadt/Aisch 2000. Der sprechende Knochen. Perspektiven von Telefonkulturen (zus. mit Jürgen Braunlein), Würzburg 2000. Reisen zum Planeten Franconia (Hrsg.), Neustadt/Aisch 2001


Fritz Göttler
ist Sachbuchredakteur bei der "Süddeutschen Zeitung.


Ernst Wilhelm Händler
geboren 1953, studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und hat über "Die logische Struktur und Referenz von mathematisch-ökonomischen Theorie" promoviert. 1995 veröffentlichte er sein vielbeachtetes literarisches Debüt, den Erzählband "Stadt mit Häusern", 1999 wurde Händler mit dem erstmals verliehenen Erik Reger-Preis des Landes Rheinland-Pfalz für herausragende Darstellungen der Arbeits- und Lebenswelt ausgezeichnet. Sein zuletzt erschienener, vielbeachteter Roman "Sturm" "verbindet Machtkämpfe, Größenwahn und Cyberspace zu einem Panoptikum des Totalitären." (Christoph Schröder, Journal Frankfurt)
Veröffentlichungen (alle bei der Frankfurter Verlags Anstalt): Stadt mit Häusern. Erzählungen 1995, Kongreß. Roman 1996 (dtv 1998), Fall. Roman 1997, Sturm. Roman 1999.


Iris Häussler
geboren 1962 in Friedrichshafen/ Bodensee. Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Heribert Sturm. 1986 erhielt sie als Begabtenförderung ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Spurensuche und Spurensicherung ist ein durchgehendes Thema der Arrangements und Installationen von Iris Häussler. In ihren inszenierten Arbeiten stellt sie u.a. scheinbar banale Gegenstände wie Briefe, gebrauchte und ungewaschene Bettwäsche, Kleidungsstücke oder Möbel aus und läßt sie in ihrer privaten Intimität und Einzigartigkeit wirken. Erfundene private Lebensräume, authentisch bis hin zum Geruch, machen den Betrachter zum Voyeur der Ängste und Obsessionen fiktiver abwesender Personen. Dennoch ist Iris Häussler keine Geschichtenerzählerin, im Grenzbereich von Kunst und Leben legt sie Fährten aus — die Deutung der Spuren ist Sache der Rezipienten.
Ausstellungen (Auswahl): Mneme , München 1996, Du kehrst nicht zurück von dem Ort den es nicht gibt, Zürich 1999, Monopati, München 2000, Art goes Science (Ausstellungsbeteiligung) München 2000, Begleiterscheinungen, Dresden 2000


Wolfgang Herles
geboren 1950, Studium der Neueren Deutschen Literatur, Geschichte und Psychologie, 1980 Promotion mit dem Thema "Der Beziehungswandel zwischen Mensch und Natur im Spiegel der Deutschen Literatur seit 1945". Von 1987-1991 Leiter des ZDF-Studio Bonn, Entwicklung und Moderation von "Bonn direkt", bis 1996 Moderator der ZDF-Talkshow "Live", Autor von Filmreihen über Zukunftsfragen und Moderator der Bücher-Sendung "Schrifttypen" (3sat), seit Januar 2000 Leiter des Kulturmagazins aspekte.
Veröffentlichungen: Das Saumagen-Syndrom. Kindler 1994, Eine blendende Gesellschaft. Goldmann TB 1998, Machtspieler. Econ TB 1999, Fusion. Hoffmann u. Campe 1999


Florian Hildebrand
geboren 1944, studierte Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Soziologie in München, arbeitet als Wissenschaftsautor vor allem über Themen der Biowissenschaften, Physik, Wissenschaftsgeschichte und -politik. Moderiert Magazinsendungen beim Bayerischen Rundfunk und Podiumsdiskussionen, schreibt und produziert Sendungen und Features. Daneben für andere Wissenschaftsredaktionen tätig, Zeitschriftenaufsätze, journalistische Fortbildungsseminare, Lehrauftrag für Wissenschaftsjournalismus an der Universität Eichstätt.


Patrick Illinger
geboren 1965 in München. Studium der Physik in München, Promotion zum Thema Antimaterie am CERN in Genf. Redakteur bei Focus und Süddeutsche Zeitung, seit Januar 2000 Chefredakteur von SZ online.


Volker Isfort
geboren 1968, Studium der Kommunikations-, Politikwissenschaften und der Romanistik. Isfort ist Literaturredakteur bei der Münchner Abendzeitung.


Thomas Kraft
geboren 1959, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie, 1993 Promotion. Seit 1992 freier Literaturkritiker und Ausstellungsmacher; von 1996 bis 1999 Programmleiter des Literaturhauses München.
Veröffentlichungen (u.a.): aufgerissen. Zur Literatur der 90er, Piper 2000. Musils Mann ohne
Eigenschaften, Piper 2000.


Georg W.Kreutzberg
leitet am Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried bei München, die Abteilung Neuromorphologie. Als Neurophysiologe beschäftigt er sich mit den Reparaturmechanismen von Nerven und untersucht die Wachstumsfaktoren verletzter sogenannter peripherer Motoneuronen. Das geschieht vor der Kulisse des zentralen Nervensystems im Gehirn, das je nach Anforderung ganze Arbeitszonen ersatzweise verlagern und bei Bedarf bestimmte Funktionen an- und abschalten kann.



Sascha Mamczak
geboren 1970, studierte Politik, Volkswirtschaft und Jura. Er ist verantwortlicher Lektor der Science-Fiction-Reihe beim Heyne Verlag


Olga Mannheimer
geboren 1959 in Warschau, Studium der Romanistik in München. Arbeitete als Übersetzerin und Lektorin, ist heute freie Literaturkritikerin und Publizistin.


Kirsten Martins
studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Psychologie in München und Berlin, war Auslandskorrespondentin in Los Angeles, arbeitet als freie Kulturjournalistin (Schwerpunkt Film, Fotografie, Literatur) für den Bayerischen Rundfunk und andere ARD-Sender und für Printmedien.


Joachim Müller-Jung
geboren 1964, Studium der Biologie in Heidelberg und Köln, daneben journalistische Tätigkeit in der Redaktion der "Kölnischen Rundschau". 1995 Eintritt in die Redaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", seither Redakteur von "Natur und Wissenschaft".
Veröffentlichung: Glücksritter der Gene, DVA Frühjahr 2001


Julian Nida-Rümelin
geboren 1954, studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft, promovierte bei Wolfgang Stegmüller in Philosophie. Nach der Habilitation 1989 war er Gastprofessor an der University of Minnesota und Professor am Zentrum für Ethik der Wissenschaften der Uni Tübingen. Seit 1993 Professor für Philosophie in Göttingen, von 1998 bis 2000 Kulturreferent der Landeshauptstadt München; seit Januar 2001 Staatsminister für Kultur.
Veröffentlichungen u.a.: Kritik des Konsequentialismus, 1993, Logik kollektiver Entscheidungen, 1994, Angewandte Ethik (Hg), Kröner 1996, Demokratie als Kooperation, Suhrkamp 1999, Rationalität in der politischen Philosophie, 2000.


Rolf Oerter
ist Inhaber des Lehrstuhls für Entwicklungspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Oerter beschäftigt sich u.a. mit Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen der kindlicher Intelligenz und Kreativität und vergleicht sie mit denen anderer Kulturen.
Veröffentlichungen u.a.: "Menschenbilder in der modernen Gesellschaft", Lucius u. Lucius, Stuttgart 1999.

Klaus Podak
geboren 1943 in Ostpreußen, studierte Geschichte der Philosophie in Tübingen und schrieb schon während des Studiums für Zeitungen und Rundfunkanstalten über Themen aus Philosophie, Literatur, Kunst und Naturwissenschaft. Er arbeitete 11 Jahre bei der ARD als Filmemacher, vor allem für den Hessischen Rundfunk und die Redaktion von "Titel Thesen Temperamente" (rund 200 Magazinbeiträge und 80 Features, u.a. Filme mit und über Karl Popper, Uwe Johnson, Michel Foucault, Ilya Prigogine, Niklas Luhmann, Norbert Elias). Über fünf Jahre war er Leiter der Abteilung für Publizistische Grundsatzfragen im Büro des Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann AG; seit 1990 ist er leitender politischer Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" und Ressortleiter von "SZ am Wochenende".


Thomas Rathnow
geboren 1962, Studium der neueren deutschen Literatur, Amerikanistik und Soziologie. 1991-1995 war Rathnow freier Journalist und Literaturkritiker v.a. für die FAZ, 1995-1997 Sachbuchlektor bei Luchterhand und Limes, 1998 Literaturredakteur beim Tagesspiegel, 1999 Sachbuchlektor bei den Ullstein Buchverlagen. Seit 2000 ist er Sachbuchlektor beim Econ-Ullstein-List-Verlag.


Jürgen Ritte
geboren 1958, Studium der Romanistik und Germanistik, Promotion mit einer Arbeit über Georges Perec. Von 1987 bis 1992 Maître de langue an der Ecole Normale Supérieure in Paris. Von 1991 bis 1994 stellvertretender Leiter des Pariser DAAD-Büros, danach Lektor im Verlag Maison des Sciences de l’Homme, seit 1996 Maître de Conférences an der Université de la Sorbonne Nouvelle-Paris III. Ritte ist Mitbegründer der deutschen Marcel-Proust-Gesellschaft. Er arbeitet als literarischer Übersetzer und schreibt für die Neue Zürcher Zeitung.
Veröffentlichungen (u.a.): Das Sprachspiel der Moderne, Janus 1991. Oulipo. Affensprache, Spielmaschinen und allgemeine Regelwerke, Edition Plasma 1997.


Barbara Ritzert
geboren 1954, ist diplomierte Biologin, arbeitet als freie Wissenschafts- und Medizinjournalistin für u.a. Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und wurde mit mehreren Preisen für wissenschaftliche Veröffentlichungen ausgezeichnet. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der Wissenschaftsagentur ProScientia (Öffentlichkeitsarbeit für Wissenschaft und Forschung)
Veröffentlichungen u.a.: "Gene, Zellen, Moleküle. Gentechnik - wie sie
funktioniert und was sie leisten kann", Campus Verlag.



Michael Rössner
geboren 1953 in Wien, Studium der Übersetzerausbildung, der Romanistik und der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Von 1978 bis 1987 war Rössner als Assistent und Dozent an der Universität Wien tätig, seit 1991 ist er Universitätsprofessor für Romanische Philologie in München. Außerdem ist Rössner Übersetzer bzw. Herausgeber von Pirandello, Goldoni und mehrerer lateinamerikanischer Autoren (Nicanor Parra, M.A.Campos, O. Collazos). Er ist Vorsitzender des Deutschen Pirandello-Zentrums e.V., Mitglied des Österreichischen PEN-Zentrums.
Veröffentlichungen (u.a.): Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies. Zum mythischen Bewußtsein in der Literatur des 20. Jahrhunderts, Athenäum 1988. Literarische Kaffeehäuser. Kaffeehausliteraten. Zur Produktion und Rezeption von Literatur im Kaffeehaus in Europa und Lateinamerika zwischen 1890 und 1950, Böhlau 1999. Herausgeber der Luigi Pirandello-Werkausgabe, Ullstein-Propyläen 1997-2000.


Jeanne Rubner
geboren 1961, Studium der Physik und Wissenschaftsgeschichte in Regensburg und Strasbourg, Promotion in theoretischer Biophysik (Gehirnforschung) an der TU München. Ab 1988 freie Wissenschaftsjournalistin, 1990 Auszeichnung mit dem Robert-Bosch-Stipendium für Wissenschaftsjournalismus; von 1990 bis 2000 Wissenschaftsredakteurin bei der Süddeutschen Zeitung, zur Zeit dort Redakteurin im Ressort Innenpolitik mit dem Schwerpunkt Schule, Hochschule und Bildungspolitik.
Veröffentlichungen (u.a.): Von Frauen und Männern. Einsichten in Logik und Intuition, dtv 1997. Vom Wissen und Fühlen. Einführung in die Erforschung des Gehirns, dtv 1999. Was Frauen und Männer so im Kopf haben, dtv 1999.


Alex Rühle
geboren 1969, Studium der Literaturwissenschaften. Mitarbeiter im Feuilleton der "Süddeutschen Zeitung".


Michael Salewski
1938 in Königsberg geboren. Von 1970 bis 1980 lehrte er Geschichte an der Universität Bonn, seit 1980 ist er ordentlicher Professor für Mittlere und Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Veröffentlichungen u.a.: Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945 (3 Bände), 1970-1975, Zeitgeist und Zeitmaschine. Science Fiction und Geschichte 1986, Moderne Zeiten. Technik und Zeitgeist im 19. und 20. Jahrhundert (Mithrsg.), 1994, Was wäre wenn. Alternativ- und Parallelgeschichte: Brücken zwischen Phantasie und Wirklichkeit (Hrsg.), 1999


Gert Scobel
1959 geboren, studierte Theologie und Philosophie in Frankfurt a.M. und Berkeley. Seit 1989 freier Kulturjournalist für Hörfunk, Fernsehen und Printmedien, Autor von TV-Dokumentationen und Features u.a. über Ethik in Wirtschaft und Industrie, Gehirnforschung und Künstliche Intelligenz-Forschung. Für die ARD seit 1995 Anchorman des werktäglichen TV-Kultur-Magazins 'Kulturzeit' in 3sat. 1997 europäisches EICOS-Stipendium für Wissenschaftsjournalisten am Max-Planck-Institut für Neuroforschung (Martinsried). 1999/2000 Moderator des WDR-TV-Literaturmagazins "Leselust". 1999 mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Informationssendung ausgezeichnet.


Schamma Schahadat
geboren 1961. Sie promovierte über den russischen Formalismus an der Universität Konstanz, wo sie zur Zeit Lehrbeauftragte ist, und schreibt Literaturkritiken (insb. über russische Gegenwartsliteratur) für die Süddeutschen Zeitung. Zahlreiche Publikationen zur Literaturtheorie und zur russischen Moderne.
Veröffentlichungen (u.a.): Lebenskunst — Kunstleben, 1998, Interkulturalität: Zwischen Inszenierung und
Archiv (Hrsg.), 1999


Stefanie Schild
geboren 1966, Studium der Geschichte und Anglistik in Saarbrücken und München. Kulturredakteurin bei der Münchner "Abendzeitung".


Ulrich Schnabel studierte Physik und Publizistik in Karlsruhe und Berlin. Seit 1986 schreibt er über wissenschaftliche Themen wie Physik, Astronomie, Gentechnik und Hirnforschung; seit 1993 ist er Wissenschaftsredakteur bei der ZEIT in Hamburg. Sein besonderes Interesse gilt der Wirkung und Rezeption von Wissenschaft in der Gesellschaft.1997 veröffentlichte er einen "Reiseführer durch die Werkstätten der Bewußtseinsforscher" (Wie kommt die Welt in den Kopf, Rowohlt-Verlag, gemeinsam mit Andreas Sentker), der seither in verschiedenen Universitäten als Basislektüre für philosophische Seminare dient.


Karlheinz Steinmüller
geboren 1950. Er ist Diplomphysiker und promovierter Philosoph, Wissenschaftler und Projektmanager am "Sekretariat für Zukunftsforschung" in Gelsenkirchen, sowie Gesellschafter von "Z_punkt. Büro für Zukunftsgestaltung GmbH" Essen und Berlin. Derzeit beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Zukunftsstudien, insbesondere mit Fragen der Technologieentwicklung im Auftrag von namhaften deutschen Unternehmen und von Landes- bzw. Bundesministerien. Steinmüller schrieb — meist gemeinsam mit seiner Frau Angela — SF-Romane und SF-Stories. Für ihre Arbeiten wurde das Schriftstellerpaar Steinmüller u. a. 1988 mit dem "Prix Européen de la Science-Fiction" und dem "Traumkristall"-Preis ausgezeichnet.
Veröffentlichungen (u.a.): Pulaster. Roman eines Planeten. Suhrkamp 1988. Der Traummeister. Phantastischer Roman. Heyne 1992. Wirklichkeitsmaschinen. Cyberspace und die Folgen (Hg.), Beltz 1993. Visionen 1900-2000-2100. Eine Chronik der Zukunft (gem. mit Angela Steinmüller), Rogner & Bernhard, 1999. Zukunftsforschung in Europa (gem. mit Rolf Kreibich und Christoph Zöpel), Nomos 2000.


Bernd Stiegler
geboren 1964, Promotion 1992 in neuerer deutscher Literatur, Habilitation 2000 in neuerer deutscher Literatur und Medienwissenschaft. Seit Herbst 1999 ist Stiegler Leiter des Wissenschaftsprogramms im Suhrkamp Verlag. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur Literatur- und Mediengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Veröffentlichungen (u.a.): Die Aufgabe des Namens. W Fink 1994.


Frederic Vester
geboren 1925, promovierter Biochemiker und Fachmann für Umweltfragen, Habilitation an der Universität Konstanz. Er ist Gründer und Leiter der Studiengruppe für Biologie und Umwelt in München. Von 1981 bis 1989 war er Ordinarius für Interdependenz von technischem und sozialen Wandel an der Universität der Bundeswehr in München. 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Wirtschaftshochschule St. Gallen. Vester ist Mitglied des Club of Rome. Seit den 60er Jahren hat Vester durch seine thematisch vielfältigen Publikationen das Sachbuchprofil im deutschsprachigen Raum maßgeblich beeinflusst.
Veröffentlichungen (u.a.): Bausteine der Zukunft. Fischer 1968. Das kybernetische Zeitalter. Fischer 1974. Unsere Welt — ein vernetztes System. dtv 1983 (10. Auflage 1999), Die Kunst des vernetzten Denkens. DVA 1999. Simulationsspiel ecopolicy. Rombach 1997; Westermann 1999.


Thomas P. Weber
geboren 1965, studierte Biologie in Saarbrücken, Leeds und Bielefeld, promovierte 1995 in Zoologie an der Universität Oxford. Seit 1997 ist er Gastwissenschaftler am Institut für Tierökologie der Universität Lund und arbeitet im Feld der theoretischen evolutionären Ökologie. Er hat zahlreiche Arbeiten veröffentlicht. Seit 1996 ist er freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und informiert dort über Entwicklungen in der Wissenschaftsgeschichte und der Ökologie.
Veröffentlichungen (u.a.): Darwin und die Anstifter. Die neuen Biowissenschaften. DuMont, Köln 2000


Sigrid Weigel
geboren 1950, war von 1984-1990 Professorin am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg, von 1990-1993 im Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Wissenschaftszentrum NRW) Essen, 1992-1998 Professorin an der Universität Zürich, 1998-2000 Direktorin des Einstein Forums Potsdam; Gastaufenthalte u.a. in Basel, Berkeley, Cincinnati, Glasgow, Harvard, Stanford. Sie ist seit 1999 Direktorin des Zentrums für Literaturforschung (Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin) und Professorin an der TU Berlin. Etablierung des Forschungsschwerpunktes 'Literaturforschung und Wissenschaftsgeschichte'.
Veröffentlichungen (u.a.): Bilder des kulturellen Gedächtnisses, 1994, Entstellte Ähnlichkeit. Walter Benjamins theoretische Schreibweise. Frankfurt/M. 1997, Ingeborg Bachmann. Hinterlassenschaften unter Wahrung des Briefgeheimnisses, Wien 1999, Gershom Scholem. Literatur und Rhetorik (zus. mit Stephane Moses), Böhlau TB, Köln 2000, Zur Medien- und Kulturgeschichte der Stimme (Hrsg.), erscheint Berlin 2001, Genealogie und Genetik (Hrsg.), ersch. Berlin 2001


Ulrich Woelk
geboren 1960, ist promovierter Astrophysiker und lebt als Schriftsteller in Berlin. Er erhielt den Aspekte Literaturpreis.
Veröffentlichungen (u.a): Freigang, Roman, S.Fischer 1990. Rückspiel. Roman, S.Fischer 1993. Amerikanische Reise, S. Fischer 1996. Liebespaare. Roman, Hoffmann & Campe 2001.


Cornelia Zetzsche
arbeitet als Kulturjournalistin und Moderatorin für den Bayerischen Rundfunk und andere Rundfunkanstalten.


Axel Zweck
geboren 1959. Studium der Chemie und Sozialwissenschaften, Promotion in Biochemie. Seit 1990 ist er am VDI-Technologiezentrum in Düsseldorf tätig, seit 1993 als Leiter der Abteilung "Zukünftige Technologien". Arbeitsschwerpunkte: Technisch-wissenschaftliche und sozio-ökonomische Prospektion, Technologiefrüherkennung, Technologiefolgenabschätzung.
Veröffentlichungen (u.a): "Die Entwicklung der Technikfolgenabschätzung
zum gesellschaftlichen Vermittlungsinstrument", Westdeutscher Verlag,
Wiesbaden 1993.


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