„Ulysses“ an der Isar

Rufus Beck liest James Joyce
Dienstag, 14. März, 18.00 Uhr
Lukaskirche, Mariannenplatz

Dublin, 16. Juni – ein ganz gewöhnlicher Tag, der zu Literaturgeschichte wird. Heute noch folgen Joyce-Fans am Bloomsday den Spuren des Dichters, und in den Pubs von Dublin fließen Ströme von Stout. Damals durchstreifte Leopold Bloom, der Anzeigen-Akquisiteur des „Freeman Journal“, der moderne Jedermann aus Dublin, der eigentlich aus Triest stammte, das Labyrinth der Stadt: Postamt, Pub und Bibliotheken, Kirche und Hospital, Badeanstalt und Friedhof, seinen Hades,
und andere Orte der Großstadt.
18 Episoden skizzieren den Tag im Leben von Molly und Leopold Bloom und Stephen Dedalus. Reportage, Essay und Entwicklungsroman, Traumspiel und Bewußtseinsstrom, Sirenengesang und Satansmesse, Romankunst und ein „Handbuch für Städtebewohner“ (Arno Schmid) – alles
ist dieses literarische Wechselspiel von Nähe und Ferne, mißlungener Kommunikation und Ein-samkeit, diese Irrfahrt in Dublin, der die „Odyssee“ als Bezugs- und Deutungssystem zugrunde-liegt.
Am 14. März strandet der Sinnsucher und Seefahrer „Ulysses“ alias Rufus Beck in der
Lukaskirche an der Isar.
Cornelia Zetzsche

In Zusammenarbeit mit der Lukaskirche München

 

 

Veranstalter Kunst/Neue Medien/Architektur Konzert Ausstellungen Filmprogramm Kinderprogramm Veranstaltungsreihe "Ortszeit" Lesungen Podiumsgespräche/Vorträge Kalendarium Autoren/Teilnehmer Einführung home