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Der 1951
in Oran geborene Schriftsteller und Journalist fiel schon als Zwölfjähriger
mit den ersten Veröffentlichungen seiner Gedichte auf und war mit
achtzehn ein bekannter Dichter seines Landes. Da sich seine Texte kritisch
mit der algerischen Gesellschaft auseinandersetzten - eines seiner Hauptthemen
war die Rolle der Frau in der algerischen Gesellschaft -, geriet er früh
in Konflikt mit dem Regime und mußte sich immer wieder Zensur gefallen
lassen, die es in Algerien seit der Unabhängigkeit 1963 gibt. Damals,
als ich jung und mutig war, hatte ich keine Probleme, den Kampf gegen
das Regime aufzunehmen, stellt er in einem Interview mit der taz
fest. Und das ist eher noch eine Untertreibung. Ein Journalist mußte
schon Todesmut aufbringen, wenn er in den 70er Jahren Artikel über
Folter im eigenen Land verfasste. Um Meinungsfreiheit zu erstreiten, gründete
er mit anderen Autoren und Journalisten 1992 den Algerischen Schriftstellerverband
und leitete die Wirtschaftswochenzeitung Perspectives, was
zur Verfolgung durch das Regime führte. Er wurde mit dem Tod bedroht,
entging mehreren Anschlägen und floh, als sein gleichnamiger Cousin
an seiner Stelle getötet wurde, mit seiner Frau und vier Töchtern
in den Untergrund. 1998 wurde er von der Hamburger Stiftung für politisch
Verfolgte aufgenommen, seit Juli 1999 ist er mit seiner Familie Writer
in Exile des deutschen P.E.N. in Hamburg und zur Zeit Gast in der
Villa Waldberta. Veranstaltung
mit Hamid Skif: |
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