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Elias Khoury
hat sich in seinem literarischen Werk der Stadt Beirut verschrieben. Schauplatz
seiner Romane ist stets Beirut, das er aber nicht nur als einen Lebensort
begreift, sondern eher als ein Lebewesen mit einer Geschichte und einem
Gedächtnis. Beirut, eine kosmopolitische Stadt, in der Menschen verschiedener
Sprachen, Ethnien und Religionen zusammenleben, läuft in seinen Augen
durch den langjährigen Bürgerkrieg Gefahr, ihr Gedächtnis
zu verlieren. Khourys Weg, dem Krieg, der Zerstörung und so auch
dem Verlust des Gedächtnisses etwas entgegenzusetzen, ist das Erzählen.
Erzählen hat für den Autor die Bedeutung, sich zu erinnern und
das soziale Gedächtnis wiederzubeleben, es dient somit einer Bewältigung
der Vergangenheit, letztlich aber auch der Gegenwart. Elias Khoury,
1948 in Beirut geboren, zählt zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren
des Libanon und der arabischen Welt. Daneben ist er Herausgeber der Kulturbeilage
der renommierten libanesischen Tageszeitung an-Nahar und ein für
sein kritisches Bewußtsein bekannter Publizist und Feuilletonist.
Khoury, für den Kultur und Politik nicht zu trennen sind, setzt sich
für eine selbst- und gesellschaftskritische Reflexion der libanesischen
Bürgerkriegsvergangenheit und Nachkriegsgegenwart ein. Im Rahmen
seiner journalistischen und politischen Aktivitäten stellt er sich
den aktuellen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen, wie beispielsweise
der Debatte um die Meinungs- und Pressefreiheit. Außerdem engagiert
er sich u.a. durch Publikationen und als Veranstalter von Symposien für
die Fragen der Palästinenser. Veranstaltungen
mit Elias Khoury: |
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